„…bringt die Farben von Barockperlen zum Leuchten…“, Dirk Kruse in br-onlineMichael Schneider & La Stagione

„Unerhörtes hörbar machen“ – dieses künstlerische Motto haben sich Michael Schneider und sein Orchester auf die Fahnen geschrieben.

Michael Schneider

Michael Schneider ist leidenschaftlicher Blockflötist und hat sich auf seinem Instrument weltweit einen festen Platz erobert. Er hat sich zu einer der vielseitigsten Persönlichkeiten im Feld der Historischen Interpretationspraxis entwickelt, ohne dabei die Liebe zu seinem Hauptinstrument aufzugeben. Im Gegenteil: seine Arbeit als Dirigent ist ihm eine große Quelle der Inspiration für sein Spiel. Und umgekehrt.

Das Orchester

Das Ensemble gastierte auf zahlreichen Podien, darunter Concertgebouw Amsterdam, Festival Oude Muziek Utrecht, Konzerthaus und Musikverein Wien, Alte Oper Frankfurt, Palau de la Música Barcelona, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Würzburger Mozartfest, Scala di Milano etc. Über 30 CD-Produktionen. Derzeit ist eine Gesamtaufnahme der Bläserkonzerte von G. Fr. Telemann (10 CDs) in Arbeit.

Die Solisten

La Stagione Frankfurt arbeitet mit zahlreichen renommierten Solisten zusammen, wie z.B. den Sängern Ruth Ziesak, Ann Monoyios, Carolina Ullrich, Claron Mc Fadden, Christoph und Julian Prégardien, Markus Schäfer, Olaf Bär, Gotthold Schwarz, Simone Kermes, Ana-Maria Labin, Nuria Rial und Emma Kirkby oder Instrumentalisten wie Steven Isserlis, Nils Mönkemeyer und Reinhold Friedrich.

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Der Dirigent

Michael Schneider

Mit einem Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb München begann Michael Schneider 1978 seine solistische Karriere als Blockflötist.
1979 war er Mitbegründer des bis heute bestehenden und konzertierenden Kammermusikensembles CAMERATA KÖLN.
Seit 1988 leitet er als Dirigent sein Barockorchester „La Stagione Frankfurt”. Rund 100 CD-Aufnahmen aus den Bereichen Oper, Oratorium und Sinfonik sowie als Flötensolist dokumentieren seine Vielseitigkeit im Bereich der Historischen Interpretationspraxis.

Gastdirigate führten ihn u.a. mit der Capella Coloniensis, dem Händel Festspielorchester Halle/S. dem Israel Chamber Orchestra, den Bielefelder und Magdeburger Philharmonikern, den Bochumer Sinfonikern oder dem Stuttgarter oder Zürcher Kammerorchester zusammen, Opernproduktionen mit Werken von Händel, Hasse, Keiser, Monteverdi und Telemann leitete er u.a. an den Bühnen in Bielefeld, Magdeburg, Gießen, Osnabrück und Darmstadt sowie bei den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle/S.

1980 wurde Schneider als Professor an die UdK Berlin berufen; seit 1983 wirkt er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/M, wo er das "Institut für Historische Interpretationspraxis" mit einem eigenen Masterstudiengang einrichtete.
2000 wurde ihm der Telemann-Preis der Stadt Magdeburg für seine Verdienste um das Werk dieses Komponisten verliehen.

Was uns bewegt Aktuelle Projekte

Telemann-Jahr 2017

Mit einem konzeptionellen Programm, das Spätwerke Telemanns mit frühen Orchesterwerken Mozarts verbindet, gastieren wir u.a. im Konzerthaus Wien, in der Dresdner Frauenkirche und beim Augsburger Mozartfest.

TELEMANN-CONCERTI

Derzeit arbeiten wir an einem umfangreichen Aufnahmeprojekt mit Concerti von G.Ph.Telemann für das Label cpo in Zusammenarbeit mit dem DLF Köln.
Bei dhm/Sony erschien unsere Aufnahme der „Ino-Kantate“ von Telemann, die große Aufmerksamkeit in der Fachpresse auf sich gezogen hat.

RHEIN-MAIN-PROJEKT

Mit Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain werden im Laufe des Jahres mehrere Konzerte mit Telemann'schen Kantaten (Erstaufführungen) und Instrumentalwerken, sowie Kompositionen der Zeitgenossen J.S.Bach und G.Fr.Händel stattfinden.

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La Stagione – unsere gemeinsame Entwicklung zu Klang-Gourmets

Das 1988 gegründete Orchester mit historischen Instrumenten hat sich unter seinem künstlerischen Leiter Michael Schneider in verschiedenen Repertoirebereichen einen gewichtigen Platz im Musikleben erarbeitet.
Im Begriff „Klang-Gourmets“ kristallisiert sich das Selbstverständnis des Ensembles heraus, das heute - nach Jahrzehnten teilweise erbittert und polemisch geführten Debatten über die Interpretation der Musik des 18. Jahrhunderts - die Früchte dieser Auseinandersetzungen zum Genuss der Hörer nutzbar macht.
Der hohe instrumentalvirtuose Standard, den das Spiel auf historischen Instrumenten erreicht hat, ermöglicht eine entspannte Gelassenheit, die sich der Schönheit, der Dramatik und der überwältigenden Farbigkeit barocker und klassischer Musik mit allen Kräften widmen kann.
Die „Klang-Gourmets“ sind von Leidenschaft für ihre Sache beseelt und legen höchsten Wert auf die Perfektion der Ausführung, auf beste „Zutaten“ und letztendlich - als größten Wert - auf den vollen „Genuss“ !

Der alten Musik ein rauschendes Fest!Neuland: Alte Musik

Michael Schneider: „Wir seien ‚Meister der historischen Interpretationspraxis‘, lese ich oft in CD-Rezensionen. Danke für das Kompliment, obwohl es sich viel verstaubter anhört, als es sich für uns anfühlt. Denn wir erleben „unsere“ Barockmusik als so glänzend, frisch und energiegeladen.“